01.04.2019

Fachweiterbildung Intensivmedizin - Westküstenkliniken fördern die Weiterbildung von Intensivpflegekräften

Die Westküstenkliniken investieren in ihre Intensivpflege. Zwölf Pflegekräfte haben jetzt erfolgreich die Fachweiterbildung für Intensivpflege mit Vertiefung Anästhesie absolviert. Mit einem speziellen Förderprogramm wollen die Kliniken weitere Fachkräfte für den Bereich gewinnen und zu Intensivexperten ausbilden.

Die Intensivstation der Westküstenkliniken in Heide ist eine der größten und modernsten in Schleswig-Holstein. Hier werden Patientinnen und Patienten mit schwersten Erkrankungen und Verletzungen wie in einem Krankenhaus der Maximalversorgung behandelt.

Ein zentraler Baustein dabei ist die Pflege. Daher investieren die Westküstenkliniken in die Weiterbildung ihrer Pflegekräfte auf der Intensivstation. Zwölf von ihnen haben jetzt erfolgreich die zweijährige Fachweiterbildung für Intensivpflege mit VertiefungAnästhesie absolviert. In Theorie und Praxis haben die Intensivexperten ihre Kompetenz in dem Bereich vertieft und sich auf einzelne Gebiete der Intensivpflege spezialisiert.

Die Westküstenkliniken hatten die Teilnehmer des Weiterbildungskursus dafür nicht nur während des theoretischen Unterrichts freigestellt sondern auch innerhalb der Klinik Mitarbeiter gestellt, die beispielsweise als so genannte Modulverantwortliche ihre Kolleginnen und Kollegen bei der Fachweiterbildung unterstützt hatten.

WKK-Geschäftsführer Dr. Martin Blümke lobte bei der Abschlussfeier des Kursus nicht nur das hohe Engagement der Teilnehmer, neben der Arbeit diese anspruchsvolle Weiterbildung zu absolvieren sondern hob auch die Leistung des gesamten Teams der Intensivstation hervor.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Intensivstation haben die Fachweiterbildung für ihre Kolleginnen und Kollegen ermöglicht“, würdigte Dr. Martin Blümke und kündigte an, dass die Westküstenkliniken auch künftig Pflegekräfte bei der weiteren Spezialisierung fördern wollen.

Dazu hat das Krankenhaus jetzt ein Förderprogramm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus aber auch für externe Bewerber geschnürt. Neben der bereits selbstverständlichen (bezahlten) Freistellung und Übernahme der Weiterbildungskosten in Höhe von fast 8000 Euro sowie dem Ausgleich von Fahrtkosten bieten die Westküstenkliniken Interessierten ein strukturiertes Einarbeitungskonzept sowie eine Zulage vom ersten Tag der Weiterbildung an. Das kann abhängig von der Einstufung im Tarifvertrag zwischen 100 uns 212 Euro im Monat brutto bedeuten.

Außerdem planen die Westküstenkliniken die Fachweiterbildung soweit wie möglich in Heide zu etablieren. Bislang fand die Spezialisierung in Hamburg am Bildungszentrum am Schlump vom Roten Kreuz statt.

Pflegedirektorin Sabine Holtorf (l.) gratulierte den Absolventen der Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie.