Neurochirurgie

Mit Fingerspitzengefühl

Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie

Die Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie am WKK ist die erste Anlaufstelle, wenn Sie von einer Erkrankung, Verletzung oder Fehlbildung des zentralen und peripheren Nervensystems oder der Wirbelsäule betroffen sind. So versorgen wir die gesamte Westküste Schleswig-Holsteins und arbeiten spezialisiert und kompetent auf höchstem medizinischem Niveau.

Die Neurochirurgie ist ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet, das in erster Linie operative Behandlungen der oben genannten Krankheitsbilder durchführt. Bekannt ist dieses Feld der Medizin vor allem durch komplizierte, mikrochirurgische Operationen am Gehirn und Rückenmark, die hohe Anforderungen an unsere Ärztinnen und Ärzte stellen. Aber auch die immer häufiger auftretenden Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule erfordern vielseitige Kenntnisse und große operative Erfahrung.

In der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie arbeiten dreizehn Ärztinnen und Ärzte Hand in Hand mit zahlreichen hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflegedienstes und der Physiotherapie. Sie verfügt über zwei hochmoderne Operationssäle, alle wichtigen technischen Hilfsmittel und 50 Betten. Im Jahr erfolgen rund 1300 stationäre und 2400 ambulante Behandlungen.

Unsere Behandlungsgebiete

  • Behandlung der Wirbelsäule
  • Behandlung von Gehirn- und Rückenmarkstumoren
  • Behandlung bei Hirngefäßerkrankungen
  • Neurotraumatologie
  • Behandlung des Hydrocephalus
  • Pädiatrische Neurochirurgie
  • Neurochirurgische Schmerztherapie 

Unsere Kooperationspartner

Die Versorgung von schwer verletzten Patienten mit Schädel-Hirn-Traumen und Wirbelsäulenverletzungen erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unfallchirurgie, Gefäß- und Viszeralchirurgie und Anästhesie sowie Konsiliarärzten für Kieferchirurgie, HNO-Heilkunde und Urologie.

Im WKK Heide wurde ein spezielles Schockraummanagement für die Stabilisierung in der Akutphase installiert. Die Weiterbehandlung erfolgt in der Regel auf der interdisziplinären Intensiveinheit. Nach Abschluss der Akutbehandlung kann die Rehabilitation direkt in der Klinik für Frührehabilitation und Geriatrie im WKK erfolgen.

Für die Neurochirurgie im Kindesalter besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Ebenso arbeiten wir eng mit der Klinik für Neurologie zusammen.

Unsere Schwerpunkte

Eine Sonderform des Hydrocephalus ist der Altershirndruck – auch Normaldruckhydrocephalus (NPH) genannt. Diese Form entwickelt sich meist langsam im höheren Lebensalter und ist typischerweise durch drei Symptome charakterisiert: Es tritt eine kleinschrittige Gangstörung begleitet von einer Inkontinenz und einem dementiellen Abbau auf. Diese drei Symptome müssen jedoch nicht zwingend gleichzeitig auftreten.

Nach Durchführung einer neuroradiologischen Diagnostik (am besten MRT des Schädels) wird bei Verdacht auf einen NPH eine Entnahme von Hirnwasser durch eine Punktion des Rückenmarkkanals (Lumbalpunktion) vorgenommen. Kommt es zu einer Besserung der Beschwerden, kann dann die Implantation einer dauerhaften Ableitung (Shuntoperation) erwogen werden.

Ein Aneurysma ist eine krankhafte Aussackung eines Blutgefäßes, aus der es bluten kann oder bereits geblutet hat. Bei einer Blutung eines Aneurysmas der Hirngefäße kann es zu schwersten Schäden wie Lähmung, geistiger Behinderung oder zum Tode kommen. Ein Verschluss ist deshalb in aller Regel absolut notwendig.

Die Behandlung einer solchen Gefäßmissbildung kann einerseits durch eine offene Operation mittels Schädeleröffnung und mikrochirurgischer Ausschaltung durch feine Titan-Clips vorgenommen werden. Hierfür steht ein spezielles Operationsmikroskop zur Fluoreszenzdarstellung der Hirngefäße zur Verfügung.

Andererseits kann der Verschluss durch Auffüllen des krankhaften, dünnen Gefäßsackes mit feinsten Platinspiralen, so genannten Coils, erfolgen. Dazu wird zunächst eine Ader in der Leiste punktiert und ein kleiner Katheter über die Hirngefäße bis in das Aneurysma hinein vorgeschoben. Dann werden die Coils bleibend abgeworfen um das Aneurysma innerlich auszufüllen und damit die Blutungsgefahr auszuschalten. In einigen Fällen ist es zusätzlich erforderlich, ein Röhrchen (Stent) zur Stützung der Gefäßwand und Abschottung des Aneurysmas einzulegen.

Welches der beiden Verfahren zur Anwendung kommt wird in jedem Einzelfall nach eingehender Prüfung durch das Team aus Neurochirurgen und Neuroradiologen entschieden.

Ein cerebrales Angiom ist eine krankhafte Fehlbildung von Blutgefäßen im Gehirn, die auch als Blutschwamm bekannt ist. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von krankhaften Arterien und Venen. Ein Angiom zapft gesunde Hirngefäße zu seiner Blutversorgung an – es stiehlt also dem Gehirn einen Teil seiner Blutversorgung. Jedes Angiom hat seinen eignen, oft komplizierten Bauplan, die so genannte Gefäßarchitektur. Je nach Lage und Ausbreitung im Gehirn kann es zu Reizzuständen kommen, die sich beispielsweise als epileptische Anfälle äußern. Ein Angiom kann auch eine Hirnblutung verursachen, da die krankhaften, schwach gebauten Gefäße einreißen können. Außerdem erfolgt im Laufe der Zeit eine Größenzunahme, also ein Wachstum, was eine Erhöhung der Krankheitsrisiken bedeutet. Behandlungsmöglichkeiten sind die Embolisation, die operative Entfernung und die Bestrahlung. Oft ist eine Kombination dieser drei Behandlungsarten erforderlich, wobei häufig die Embolisation der erste Schritt ist.

Die peripheren Nerven verlaufen nach ihrem Ursprung aus dem Rückenmark durch den ganzen Körper bis zu ihrem Endpunkt. Hierbei müssen sie teilweise anatomische Engstellen passieren. In diesen kann es durch zunehmenden Druck zu Schmerzen, Gefühlsstörungen und Lähmungen kommen. Es hat sich ein sogenanntes Engpass-Syndrom gebildet.

Theoretisch kann dies an allen der zahlreichen Nerven mit ihren unterschiedlichsten Funktionen auftreten. Die häufigsten finden sich am Nervus medianus im Handgelenk- und dem Nervus ulnaris im Ellenbogenbereich. Die Behandlung besteht in der operativen Spaltung der Engstelle, entweder mit Hilfe eines speziellen Endoskops oder offen chirurgisch. Bei scharfen Verletzungen mit Nervendurchtrennung kann der Nerv entweder mikrochirurgisch mit feinsten Nähten End-zu-End genäht oder mittels Transplantation durch einen eigenen Nerven (Wadennerv) überbrückt werden. Des Weiteren werden die meist gutartigen Tumoren der Nervenhülle oder der Nerven operativ behandelt. Diese treten auch im Rahmen von Erbkrankheiten (Morbus Recklinghausen) gehäuft auf.

Einen Sonderfall im Bereich der Neurotraumatologie nimmt das chronische Subduralhämatom (CSDH) ein. Dieses entsteht meist durch ein Bagatelltrauma und/oder Einnahme von Antikoagulantien (zum Beispiel Marcumar) bei älteren Menschen. Manchmal erst Wochen nach dem Sturzereignis bemerkt der Patient eine Symptomatik, etwa mit Kopfschmerzen sowie Sprach- oder Bewegungsstörungen. Aufgrund des flüssigen Blutergusses über dem Gehirn kann die operative Entlastung in der Regel über ein kleines Bohrloch erfolgen.

Trotz gelegentlich auftretender Rezidive ist die Prognose dieser Erkrankung gut.

Hierzu zählt die operative und konservative Behandlung von Veränderungen der Wirbelsäule, die durch Alterung und Verschleiß hervorgerufen werden. Die Folgen können Schmerzen, Gefühls- und Bewegungsstörungen sowie Lähmungen sein. Typische Erkrankungen sind Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen und Gefügestörungen im Bereich der Hals- und der Lendenwirbelsäule. In der operativen Behandlung kommen dabei auch moderne minimal-invasive Techniken wie etwa die endoskopische Bandscheibenoperation zum Einsatz.  Bandscheibenersatzverfahren (Bandscheibenprothesen im Bereich der Hals- und der Lendenwirbelsäule) und dynamische Stabilisierungsverfahren werden ebenfalls seit Jahren durchgeführt.

Die multimodale Therapie von gut- und bösartigen Geschwulstbildungen des zentralen und peripheren Nervensystems einschließlich ihrer Hüllen zählt zu unseren Schwerpunkten. Dabei werden modernste Planungsverfahren und computergesteuerte Operationstechniken (Neuronavigation) angewendet. Des Weiteren stehen spezielle Operationsmikroskope zur fluoreszenzgesteuerten Resektion bösartiger Hirntumoren zur Verfügung.

Es werden sämtliche Arten von Hirntumoren im WKK Heide operativ und konservativ behandelt. Im Rahmen des zertifizierten onkologischen Zentrums finden regelmäßig  interdisziplinäre, neuroonkologische Tumorkonferenzen statt. Durch die enge Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie und der onkologischen Abteilung der Medizinischen Klinik ist eine Komplettversorgung von Hirntumorpatienten auf höchstem Niveau möglich. Gleiches gilt selbstverständlich für alle Tumoren des Rückenmarkes, der Nervenwurzeln und ihrer Hüllen.

Der Hydrocephalus ist eine Störung der Balance zwischen Hirnwasserproduktion im Gehirn und Hirnwasserrücknahme an der Gehirnoberfläche. Die Ursachen im Erwachsenenalter können vielfältig sein. Ein Aufstau des Hirnwassers kann etwa bei Hirntumoren, nach Schädel-Hirn-Traumen, in Folge einer Blutung, Infektion oder Fehlbildung auftreten. Wegen des erhöhten Hirndruckes ist in aller Regel eine schnelle operative Behandlung notwendig.

Es stehen zwei Operationsverfahren zur Auswahl. Das überflüssige Hirnwasser kann einerseits über ein unter der Haut implantiertes Schlauchsystem mit Ventil von der Hirnkammer in den Bauchraum oder in den rechten Herzvorhof abgeleitet werden (Shuntoperation). Andererseits kommen endoskopische Verfahren zum Einsatz mit denen der Hirnwasserfluss im Gehirn wieder hergestellt werden kann (Ventrikuloskopie).

Hypophysentumoren sind gutartige Geschwülste der Hirnanhangdrüse. Dieser Teil des Gehirns ist wesentlich an der Regulation des menschlichen Hormonhaushaltes beteiligt und liegt eingebettet in die Schädelbasis. Die Tumoren lassen sich operativ zumeist ganz oder zumindest teilweise entfernen. Dabei stehen prinzipiell zwei Zugangswege zur Verfügung. Zum einen lassen sich viele dieser Prozesse schonend durch die Nase (transsphenoidaler Zugang) entfernen. Bei einem kleineren Teil der Patienten muss der Tumor über eine Eröffnung der Schädeldecke (transcranieller Zugang) angegangen werden. Auch kombinierte Eingriffe sind gelegentlich notwendig.

Für die Neurochirurgie im Kindesalter gilt: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Neurochirurgische Erkrankungen und ihre Behandlung bei Kindern sind eigenständig und haben ihre fachlichen Besonderheiten. Selbstverständlich besteht hierfür eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im WKK. Im Laufe vieler Jahre konnten beide Kliniken zusammen große Erfahrung und Kompetenz in der Behandlung unserer kleinen neurochirurgischen Patienten gewinnen.

Die größte Behandlungsgruppe bildet der Hydrocephalus, der im Volksmund auch als Wasserkopf bezeichnet wird. Die Behandlung besteht in der operativen Einlage eines körperverträglichen Katheters in die Hirnkammern und Ableitung unter die Haut

bis in den Bauchraum unter Zwischenschaltung eines speziellen Ventils (ventriculo-peritonealer Shunt). Eine endoskopische Behandlung durch Öffnen eines inneren Kanals kommt bei Kindern im Gegensatz zu Erwachsenen seltener in Frage, ist jedoch im Einzelfall eine schonende Alternative.

Ein besonderes Krankheitsbild ist die Spina bifida (angeborener offener Rücken). Bedingt durch eine embryonale Fehlbildung kommen manche Kinder mit einem offen liegenden Rückenmarkskanal auf die Welt. Deshalb bestehen häufig verschieden stark ausgeprägte Lähmungserscheinungen an den Beinen sowie an Blase und Mastdarm. Die operative Versorgung erfolgt durch mikrochirurgische Rekonstruktion und Verschluss. Ein oft begleitend auftretender Hydrocephalus muss ebenfalls in der Folge behandelt werden (siehe oben).

Eine weitere Fehlbildung im frühen Kindesalter ist der vorzeitige Verschluss einzelner Schädelnähte (Kraniosynostose). Nicht in jedem Fall ist eine operative Korrektur notwendig. Nach eingehender Prüfung wird ein Behandlungskonzept festgelegt, dass entweder in regelmäßigen Kontrollen oder einer Operation zur Korrektur der Schädelnähte besteht.

Hirntumoren im Kindesalter sind glücklicherweise selten. Gehäuft treten die kindlichen Hirntumoren im Bereich des Kleinhirns auf. Die Behandlung erfolgt in der Regel zunächst operativ unter Einsatz modernster mikrochirurgischer Techniken und der Neuronavigation. Je nach Art des Tumors, Ausmaß der Tumorentfernung und Alter des Kindes schließt sich dann eine medikamentöse und/oder strahlentherapeutische Behandlung an. Hierfür bestehen im Westküstenklinikum Heide langjährig erprobte Kooperationen mit kinderonkologischen Zentren.

Auch bei Schädel-Hirn-Verletzungen (beispielsweise Blutungen, Kontusionen, Hirnschwellung, Impressionfrakturen) im Kindesalter werden die bewährten neurochirurgischen Operationstechniken kindgerecht angepasst und angewandt. Die Intensivtherapie erfolgt in engster Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Kinder-Intensivstation.

Die neurochirurgische Schmerztherapie umfasst eine Reihe von Maßnahmen, die nach ausführlicher Erhebung der Schmerzgeschichte, körperlicher Untersuchung und Bildgebung zur Anwendung kommen. Bei akuten und chronischen Schmerzen im Rahmen von Wirbelsäulenerkrankungen können minimal-invasive Techniken Linderung bringen. Bei Patienten mit schweren chronischen Schmerzzuständen und ausgereizter medikamentöser Therapie kann in ausgesuchten Fällen die Implantation von Neurostimulatoren oder Medikamentenpumpen hilfreich sein. Zusätzlich gibt es Operationen zur gezielten Ausschaltung schmerzleitender Bahnen des Rückenmarkes.

Ein klassisches Krankheitsbild für die neurochirurgische Schmerztherapie ist die Trigeminusneuralgie. Dabei leidet der Patient unter einem heftigen, in der Regel einseitig und attackenartig auftretenden Schmerz im Gesichtsbereich. Ursache ist häufig eine Gefäßschlinge, die den Nerven im Bereich der Austrittszone am Hirnstamm pulsierend beeinträchtigt. Wenn der Zustand des Patienten es zulässt, kann durch eine Operation diese Gefäßschlinge vom Nerven getrennt und abgepolstert werden (Operation nach Janneta). Alternativ kann eine lokale Behandlung des Nerven im Bereich des sogenannten Ganglions den Schmerz lindern. Diese kann durch Wärme (Thermokoagulation) oder Druck erfolgen.

Die Versorgung von schwerverletzten Patienten mit Schädel-Hirn-Traumen und Wirbelsäulenverletzungen erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Fachgebiete. In der Akutphase steht zunächst die Stabilisierung der Lebensfunktionen im Vordergrund. Hierfür ist im WKK Heide in den letzten Jahren ein spezielles und hocheffektives Schockraummangement (ATLS) installiert worden.

Nach Stabilisierung und Diagnostik wird über eventuell durchzuführende operative Maßnahmen entschieden. Im WKK wird das gesamte Spektrum neurotraumatologischer Operationen durchgeführt. Von der Anlage einer Hirndruckmessung bis zu komplexen Rekonstruktionen nach Schädel-Hirnverletzungen reicht hierbei das Spektrum. Am häufigsten sind Operationen zur Entlastung von Blutungen und erhöhtem Hirndruck. In aller Regel schließt sich dann eine häufig langwierige Intensivtherapie auf unserer operativen Intensivstation an.

In dieser Zeit werden die Patienten von einem Team hoch qualifizierter Ärzte verschiedener Fachdisziplinen, Intensivpflegekräften und Physiotherapeuten betreut. Während dieser Phase sind häufig weitere operative Maßnahmen notwendig. Zur rehabilitativen Behandlung werden die Patienten dann in eine Einrichtung zur Frührehabilitation verlegt. Je nach Schweregrad der Verletzung und Zustand bei Verlegung findet diese in unserer Klinik für Frührehabilitation oder einem neurotraumatologischen Rehazentrum statt.

Hierunter versteht man die, in der Regel aufwändige, operative Therapie von speziellen Tumoren (z.B. Meningeomen, Chordomen) im Bereich der Schädelbasis. Aufgrund der tiefsitzenden Lokalisation und der Nähe zu wichtigen anatomischen Strukturen werden diese Prozesse nach umfangreicher Diagnostik (CCT, MRT, Gefäßdarstellung, Funktionsdiagnostik der Hirnnerven) mit Hilfe der Neuronavigation, des neurophysiologischen Monitorings und modernster mikrochirurgischer Techniken in unserer Klinik operiert.

Unter Stereotaxie versteht man die Ansteuerung eines vorher berechneten Zielpunktes z.B. im Gehirn. Dieses Verfahren kann mit Hilfe verschiedener Techniken (rahmenbasiert mit Hilfe des CCT‘s oder neuronavigationsgestützt mit MRT-Daten) durchgeführt werden. In der Neurochirurgischen Klinik im WKK Heide wird diese Technik in allererster Linie zur Probeentnahme bei tief sitzenden, primär nicht operablen Veränderungen im Gehirn eingesetzt. Prinzipiell können mit dieser Methode auch Stimulationselektroden bei Bewegungsstörungen (z.B. Morbus Parkinson) oder chronischen Schmerzsyndromen in das Gehirn implantiert werden.

Am WKK führen wir die operative und konservative Behandlung von Frakturen und Luxationen der Wirbelkörper durch meist mehrsegmentale, stabilisierende und rekonstruktive Operationen im Bereich der Kopf-Halsgelenke und der gesamten Wirbelsäule durch. Aufgrund der Verringerung des Kalksalzgehaltes der Knochen können bei älteren Menschen sogenannte osteoporotische Sinterungsfrakturen entstehen. Diese lassen sich jedoch gut durch einen schonenden, minimal-invasiven Eingriff behandeln.

Des Weiteren werden Stabilisierungen und Wiederaufbauten von Wirbelkörpern bei Tumorerkrankungen und Entzündungen durchgeführt. Dabei werden auch komplexe Operationsverfahren mit ventralen Zugängen durch Brust- und/oder Bauchhöhle angewandt.

Unser Team

Nissen
Chefarzt
Dr. med. Urs Nissen

Facharzt für Neurochirurgie

Vita herunterladen (PDF)
E-Mail schreiben
Voß
Leitender Oberarzt
Dieter Voß

Facharzt für Neurochirurgie

E-Mail schreiben
Feldmann
Oberarzt
Michael Feldmann

Facharzt für Neurochirurgie

E-Mail schreiben
Mayer
Oberärztin
Ingrid Mayer

Fachärztin für Neurochirurgie

E-Mail schreiben
Neumann
Funktionsoberarzt
Ulf Neumann

Facharzt für Neurochirurgie

E-Mail schreiben
Lütke
Fachärztin
Marina Lütke

Fachärztin für Neurochirurgie

E-Mail schreiben
Dürr
Facharzt
Holger Dürr

Facharzt für Neurochirurgie

E-Mail schreiben